Virtual Endurance Racing

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Le Mans 2013 Eindrücke/Bericht
Von: Sebastian Flemming

Nachrede ;-) Marcus Noffke
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Die vor Start Gedanken:
Der erste Stint ist immer ein Highlight, grade bei einem solchen langen Rennen. Hier heißt es, sich aus Allem heraus halten, nur nicht übertreiben und hoffentlich mit guter Pace im Feld "mit zu schwimmen".

So viel zur Theorie, die Praxis sieht meist anders aus denn trotz genialer Qualizeit von Hassan, die kein anderer der Mitstreiter hätte fahren können, reichte es "nur" für den vorVORletzten Startplatz in der GT1.

Da hatte man sich ein wenig mehr ausgerechnet. 

Somit war man nicht im Getümmel , sondern hinter dem Getümmel und die Chance bei einem Fehler von anderen Teams involviert zu werden, konnte damit kaum größer sein. Aber Trübsal blasen gab es bei VE nicht, man wusste das man gute Rundenzeiten im Rennen konstant fahren kann und damit würde es über die Distanz schon “irgendwohin“ nach vorn gehen! Vorgenommen hat man sich die Top 10.

 

Man freute sich am Vorabend auf die sich am nächsten Tag stellenden Herausforderungen

 

Start:
Beim Start waren alle ziemlich aufgeregt, allen voran Sebastian Flemming als Startfahrer.

Nachdem die Einführungsrunde ohne besondere Vorkommnisse absolviert werden konnte, ging es ins Rennen. Sebastian konnte gleich in der ersten Runden, bei der Zufahrt auf die erste Schikane, eine Position gut machen ,er nutzte im ersten Stint mehrfach höhere Motorprogramme um sich das Überholen oder Verteidigen in LeMans einfach zu machen.

Man hatte schon während der Testrennen den Eindruck bekommen, dass man auf der Geraden ohnehin einen starken Topspeed hat.

Sebastian gewinnt weitere 3 Plätze im Laufe des Stints und übergibt das Fahrzeug an Hassan auf P13 liegend.

 

Zwischen 22-24Uhr:

- Allgemeine Überraschung über die aktuelle Position 6 in der GT1
- Positiv:

Alle Fahrer machen einen guten job, keine Zeitverluste durch zusätzliche Stopps, zu diesem Zeitpunkt ist VE voll im Fahrplan.

Jetzt muss man "nur" konstant weiter fahren.
 

- P6 zu halten würde zwar schwierig werden, aber P7 oder P8 schien durchaus realistisch

 

Zwischen 0-2 Uhr:
- 2. Restart des Rennens Sebastian im Auto
- Wurde auf die Strecke gerufen und wartete auf die restlichen Teams für den Restart.

Anscheinend vor lauter Langerweile, spielt Sebastian am Schalter für das Fahrzeuglicht und bekommt durch die allgemeine Streckenausleuchtung nicht mit, das sein Licht aus ist, weshalb er durch rFactor disqualifiziert wird.

Sebastian ist den Tränen nahe, da eine solche DQ nicht durch die Rennleitung aufgehoben werden kann. Durch schnelles Handeln von Udo, wurde jedoch glücklicherweise eine Disqualifikation vermieden.

Udo jointe auf dem Server und war erfreulicherweise nicht DQ! Er reihte sich am Schluss der Einführungsrunde am Ende des Feldes ein.

Man hatte keinen großen Zeitverlust durchs Sebastians Missgeschick zu verzeichnen , er schluchste vor Glück und übernahm das Fahrzeug 2 Runden später.

Bei diesem Stopp wurde auf einen Reifenwechsel und nachtanken verzichtet, um den Stopp für den Wechsel kurzmöglichst zu halten.

Nach einer Runde musste der Server allerdings erneut neugestartet werden. Aufgrund des vorangegangenen Neustarts und der 3-4 gefahrenen Runden war zeitlich Marcus wieder an der Reihe.

Nun fuhr Marcus den 3. Restart des Rennens , dieser verlief soweit Problemlos.

Bei einem solchen Restart in der Nacht, ist der erste Teil des Stint sehr anstrengen, alle Fahrzeuge stehen in buntgemischter Reihenfolge und fahren hintereinander über Start/Ziel, anschließend ist das Rennen wieder freigegeben. Bis sich alle Fahrzeuge wieder halbwegs über die Streckenlänge verteilt haben, herrscht Chaos pur auf der Strecke.

Doch Marcus meisterte diesen Kraftakt mit Bravour !

Nach eineinhalb Stunden fahrt dann plötzlich DQ

Vor lauter Lichthupen, als Signal an die anderen Fahrer, „Überrunde mich jetzt“ bzw. „Achtung ich setze an dich zu überrunden“, geschah Marcus das selbe Missgeschick wie zuvor Sebastian und wurde disqualifiziert, da er das Licht in der Nacht zu lange aus hatte. Sebastian hätte jetzt sofort reagieren müssen und mit dem Fahrzeug auf den Server joinen. Aber augenscheinlich hatte Sebastian zu diesem Zeitpunkt eine Art „Brainleak“, weshalb Marcus wieder jointe um festzustellen, dass er nachwievor disqualifiziert ist.

Jetzt machte es endlich bei Sebastian klick und er jointe ohne weiteren größeren Zeitverlust auf dem Server. Durch diese Aktionen verlor das VE Team dennoch rund 15min (10min rejoin strafe + 5min bis Sebastian nach Marcus Rejoinversuch auf dem Server war), was ziemlich genau 4 Rennrunden entspricht. Als Sebastian sich wieder auf der Strecke befand, lag man nur noch auf P12.

 

Zwischen 2-6uhr:
- Die restliche Nacht verlief ohne besondere weitere Vorkommnisse , sehr zur Freude von Marcus und Sebastian.

Zwischen 6-12Uhr
- Hassan übernahm gegen 5.30uhr nach einer 7 stündigen Pause wieder das Fahrzeug
- Bis 12 Uhr kämpften Hassan und Udo sich wieder vor auf P9, Hassan brillierte mit zum Teil Qualizeiten

Zwischen 12-15Uhr
- Nachhause fahren des 9. Platzes

 

Fazit:
- Trotz Missgeschick in der Nacht, zeigt das VE Team durch die Bank sehr gute Leistungen
- Die ausführliche Vorbereitung des hat sich durch ein spannendes Rennen mit gutem Ergebnis ausgezahlt.

 

Anmerkung Hassan:

"Udo ?"

 

 

Anmerkung Marcus:

Danke Jungs für das geile Rennen , das drumherum war mal wieder das Salz in der Suppe , freue mich schon auf nächstes Jahr .....

Dickes Lob auch hier nochmal an die Orga von simracing.org allen voran Lutz Enger für das

Event

 

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