Virtual Endurance Racing

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10.02.2015                                       Die perfekte Symbiose ? -  Assimiliere das ! 

 

War das Vorhersehung ein Wink des Schicksals ?

Welch hochtrabende Worte , aber wie soll man das beschreiben ?

Fangen wir mal an :
Durch einen "Zufall" traf man alte Bekannte mit denen man vor Jaahren schon einmal bei Rennen der Racersleague u.a im Langstreckencup eine Menge Spaß gehabt hat. So ergab es sich das man nach einigen gemeinsamen Trainingseinheiten und schwärmereien über "Gute alte Simracingzeiten"  beschloß für das am 31.01.2015 startende       24 Stunden Rennen von Daytona ein gemeinsames Team an dern Start zu bringen.

Dieses Team sollte aus folgenden Fahrer bestehen: Ralf Laurinowski u, Sebastian Scheibe von der Sim Racing Ecke sowie Hassan Bourouis u. Marcus Noffke vom Team VE Racing.

Zu viert wollte man dieses Projekt  unter dem Namen VE Sim Racing Ecke  in Angriff nehmen.

Als Fahrzeug für dieses Multiclass Rennen wählte man den RUF RT 12R Track Porsche  mit der Startnummer 43.

Den Start fuhr der schnellste aus dem Quartett Ralf Laurinowski , der von Startplatz 28 ins Rennen ging , insgesamt waren 41 Teams am Start  10 HPD´s und 31 Fahrzeuge in der GT3 Klasse.

Der erste Teil des Rennes lief sehr gut Laurinowski fuhr konstante Runden und konnte sogar die Zeiten der Spitze mitgehen.Gefahren wurde im Doppelstintmodus , jeder Fahrer sollte jeweils 2 Stints fahren was einer Fahrzeit von knapp zwei Stunden entsprach.Ralf übergab das Fahrzeug dann an Sebastian Scheibe der ebenso einen konstanten Stint/Doppelstint fuhr.Eine Ausnahme gab es jedoch als er mit knurrenden Magen kurzerhand in einen Wohnmobilparkplatz im Infield abbog um sich bei den Fans eine Bratwurst abzuhohlen , er versuchte dieses später als Fahrfehler darzustellen , doch der Duft von frischem Grillgut und einer leeren Senftüte im innenraum des Fahrzeug verriet ihn später beim Fahrerwechsel.

Trotz dieses kurzen Intermezzos konnte man sich zwischenzeitlich weiter nach vorne bis auf den vierten Platz der GT3 Klasse vorarbeiten welches angesichts der Startposition schon ein fantastisches Zwischenergenis darstellte.Nach seinem Stint übergab Sebastian das Fahrzeug an Noffke der wie gewohnt seine Stints ohne grössere Höhen u. Tiefen abspulte und trotz einer unspektakulären Fahrweise aber dafür ohne grössere Fehler bis auf Platz 3 nach vorne fahren konnte.

Als nächster im Bunde war dann Hassan Bourouis dran , auch er machte seine Sache gut und fuhr von Runde zu Runde schneller doch wie das Schicksal so spielt , gerade hat man seinen Rennrythmus gefunden kommt was unerwartetes.Bei einer Überrundung kam es zu einem Missverständnis mit einem der HPD´s.Dabei wurde die Front des RUF´s so stark in Mitleidenschaft gezogen das keine max.Topspeedwerte mehr erreicht werden konnten , ein Umstand der auf einer Strecke wie Daytona mit hohen Highspeedanteilen sicherlich nicht von Vorteil ist.

Von Aussen betrachtet sah alles aus wie ein kleiner Lackschaden aber die Telemetri sprach eine andere Sprache.Man entschloss sich zum Boxenstop da anscheinend auch die Lenkung was abekommen hatte und man zuviel Zeit verlor.Dann ging es wieder raus auf die Strecke jedoch waren die Werte beim Topspeed immer noch nicht optimal , nützte aber nix man musste wohl oder übel erstmal so weiterfahren.

Man war wieder am Anfang des Turnus angekommen und so übernahm Ralf dann wieder das Fahrzeug von Hassan.Bei diesen leicht vorgezogenen Stop konnte dann auch noch eine defekte Spoilerlippe vorne getauscht werden , welche noch zur Wiederherstellung der Aerodynamik fehlte.Man freute sich noch über die gelungene Strategie als plözlich weiße Rauchschwaden hinter dem Fahrzeug auftauchten.

Was war das ?

Noch bevor man den Gedanken zuende denken konnte (was angesichts der vorgeschrittenen Stunde auch schon ein längerer Zeitraum war) , war klar die Kühler sind hochgegangen.Die Vermutung liegt nahe das evtl. doch ein Leck oder Riss im Kühler nicht erkannt worden war , jedenfalls resultierte hieraus ein 15 minütiger Reparaturstop in Runde 339.

Man diskutierte ob man nicht besser aufgeben sollte ? Doch man war sich schnell einig , zum Aufgeben waren wir nicht angetreten !

Wir beschlossen auf Platz 19 zurrückgefallen das Rennen auf jeden Fall zuende zu fahren wenn es die Technik zulies.Eines hatte man im laufe der Jahre im Langstreckenbereich gelernt "Es geht immer noch was" . So fuhr man die Nacht hindurch Sebastian machte wieder einen guten Job ohne grosse Zwischenfälle und man machte Plätze gut.

Am Ende des Rennens durfte dann Chief Noffke den Wagen auf Position 9 liegend ins Ziel fahren.Eine echt geile Platzierung für diese neue Fahrerkombination die so noch nie zusammen gefahren ist.

Es sei noch erwähnt das noch nicht mal alle Zwischenfälle aufgezählt wurden , z.B das nicht funktionieren des Boxenfunks kombiniert mit einer defekten Stopuhr , oder das unbeabsichtigte abbiegen des VE Chefs in die Boxengasse aufgrund eines Missverständnis.

 

   

Start

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

                      Am Ende war man sich einig und hätte wäre wenn wäre man vielleicht noch weiter ......

 

                  Wir wollen nochmal !    :-O